Selbsthypnose

Die Hypnosen, die ich anbiete können (fast) alle auch als Selbsthypnose durchgeführt werden. Das bedeutet, Sie lernen bei mir automatisch auch Selbsthypnose.

Trigger setzen lassen

Wenn Sie wirklich nur Selbsthypnose lernen wollen, können Sie sich per Fremdhypnose einen „Trigger setzen“ lassen, der Ihnen mit einer posthypnotischen Suggestion hilft, sich in Trance zu versetzen und die gewünschten Suggestionen zu vertiefen. Wenn Sie sich hierbei von einem Fachmann beraten lassen, laufen Sie weniger Gefahr, sich möglicherweise Suggestionen zu geben, die Ihnen unbeabsichtigt langfristig nicht gut tun.

Bei Fragen rufen Sie mich bitte an: 089 12789136

Eine einfache Methode

Die meiner Meinung nach einfachste Methode, um Autosuggestionen für sich anzuwenden ist die folgende:

  1. Zunächst identifizieren Sie Ihr Ziel und überlegen sich passende Bilder, Gefühle, Geräusche und Worte, Formulierungen und so weiter, um Ihr Ziel klar zu symbolisieren. „Don’t just think it, ink it!“ Das heißt: Schreiben Sie sich auf, was Sie vorhaben.
  2. Lassen Sie das Ziel möglichst konkret aussehen oder sich anfühlen.
  3. Vermeiden Sie es, ihr Ziel als etwas zu formulieren, das Sie jetzt nicht mehr wollen, z. B. „keine Schuldgefühle“, „weg von den Pfunden“ oder Ähnliches, das wäre viel zu ungenau und daher sehr wahrscheinlich wirkungslos. Formulieren und symbolisieren Sie positiv, wohin sie wollen und nicht, wovon sie weg wollen.
  4. Überprüfen Sie genau, wie Ihr Leben aussieht, wenn Sie Ihr Ziel erreichen, und ob Ihnen dieses Ziel wirklich gut tun wird.
  5. Überlegen Sie sich auch, woran Sie merken werden, dass Sie Ihrem Ziel näher kommen oder es erreicht haben. Notieren Sie sich das.
  6. Machen Sie das Ziel so attraktiv wie möglich, so dass Sie auch motiviert sind, es zu erreichen. Vielleicht fällt Ihnen noch etwas ein, dass Sie Ihrem Ziel hinzufügen wollen, damit es unwiderstehlich wird. Machen Sie es dingfest, indem Sie Ihre genaue Zielformulierung aufschreiben.
  7. Legen Sie fest, was der erste Schritt sein wird und wann Sie ihn tun werden. Diese Festlegung kann auch erfolgen, nachdem Sie mit der Übung fertig sind. Oft ist dieser Punkt nach der Selbsthypnose klarer als vorher. Das ist wichtig, also vergessen Sie diesen Punkt nicht.
    Bleiben Sie flexibel, Sie dürfen all diese Überlegungen und Vorgaben täglich ändern, bis es stimmig ist.
  8. Nach dieser unerlässlichen Vorarbeit legen oder setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie Ihre Augen und entspannen Sie Ihren ganzen Körper. Nehmen Sie sich nicht weniger als zehn Minuten Zeit für die Entspannung, besser sind zwanzig Minuten. Machen Sie sich nacheinander jedes Körperglied mit allen Muskeln bewusst. Wenn sie für einen Körperteil wenig Gefühl bekommen können, spannen Sie die Muskeln einige Sekunden lang an, um sie richtig zu fühlen. Nach der Bewusstmachung bzw. Anspannung, lassen Sie die Muskeln los und entspannen sie sie dann vollständig. Sie werden schnell ein Gefühl für diesen Prozess bekommen.
    Als Hilfe können Sie sich auch die Entspannungsanwendung auf der Seite „Über mich“herunterladen. Diese Entspannungsübung können Sie dann für sich mit oder ohne mp3 machen. Wenn Sie das positive Gefühl entwickelt haben, dass Sie sich mit der Übung etwas Gutes tun, dass Sie sich selber Liebe antun und dass Sie absolut berechtigt und geradezu verpflichtet sind, sich diese Ruhe und Entspannung zu geben, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.
  9. Als nächstes lassen Sie die Bilder, die Worte (Suggestionen), die Geräusche und Gefühle, auf die Sie hinarbeiten wollen, in Ihrer Vorstellung entstehen. Versuchen Sie nicht krampfhaft, Ihr „Ziel zu visualisieren“, sondern gönnen Sie sich einen freudvollen, angenehmen Tagtraum. Es soll sich nicht nach Arbeit anfühlen, es soll sich richtig und stimmig anfühlen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie das Recht und die Möglichkeit haben, Ihr Ziel zu erreichen. Falls Sie mit letzterem Probleme haben, überlegen Sie sich, ob Sie erst einmal auf ein näher liegendes Zwischenziel hinarbeiten wollen, das Ihnen erreichbarer erscheint.
  10. Nun schwelgen Sie für weitere fünf bis zehn Minuten in Ihrem Tagtraum. Tun Sie ruhig so, als hätten Sie Ihr Ziel bereits erreicht und freuen Sie sich darüber.
  11. Vergessen Sie nicht, sich anschließend „zurückzuholen“, das heißt: Recken und strecken Sie sich, gähnen Sie herzhaft, lassen Sie Ihren Kreislauf wieder in Gang kommen, bevor Sie sich wieder in den Alltag stürzen.
  12. Erinnern Sie sich, welche Gedanken Ihnen während der Übung gekommen sind. Sind Ihnen weitere sabotierende Gedanken aufgefallen, die Sie von Ihrem Ziel abbringen wollen? Oder sind Ihnen Ihre ersten Schritte eingefallen, die Sie tun wollen oder müssen, um Ihrem Ziel näher zu kommen? (s. Punkt 7.)
    Und das Wichtigste: Treten Sie in Aktion! Lassen Sie es nicht bei den Tragträumen, handeln Sie aktiv.
  13. Diese Übung kann man täglich (ab Punkt 1. oder ab Punkt 8.) wiederholen.
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