Hypnose / Hypnotherapie

„Jeder Gedanke ist ein Baustein
am werdenden Schicksal –
im Guten wie im Bösen.“

Prentice Mulford

Hypnose wird in der so genannten Trance durchgeführt. Trance ähnelt dem Zustand beim Einschlafen oder Aufwachen, in dem der Geist sich im Übergang („Trance“) zwischen Wachsein und Schlaf befindet. Es ist also ein ganz natürlicher Zustand, den jeder bereits oft erlebt hat.

Eine solche Trance wird professionell durch verschiedene Techniken eingeleitet, meistens geht sie mit einer möglichst tiefen Entspannung einher.

Nach psychiatrischer Definition handelt es sich bei der Trance um eine Bewusstseinseinengung. Sinneseindrücke werden zunehmend weniger durch das kritische Bewusstsein gefiltert. Durch die Anleitung des Hypnosetherapeuten wird der Klient in diesen Zustand der Trance begleitet, wobei das Unbewusste die ganze Zeit wach und aufmerksam bleibt. Hypnose ist keine Bewusstlosigkeit und kein Schlaf. Es gibt unterschiedliche „Tiefen“ der Trance, wobei man Trance-Tiefe und die hypnotische Beeinflussbarkeit nicht unbedingt nach dem Schema „je tiefer desto besser“ gleichsetzen sollte. Für therapeutische Zwecke ist eine mittlere Trance ausreichend und oft besser, für manche Anwendungen ist es jedoch notwendig, etwas tiefer zu gehen.

Hypnotherapie

Die moderne (systemische) Form der Hypnose wird heute als „Hypnotherapie“ bezeichnet. In der Hypnotherapie, die in weiten Teilen auf dem Erfindungsreichtum und dem beeindruckenden psychologischen Verständnis von Milton Erickson zurückgeht, ist eine „offiziell eingeleitete“ Trance nicht immer notwendig. In diesem Fall geht man von einem erweiterten Trance-Verständnis aus. In meiner Praxis wird sowohl mit klassischer Hypnose als auch mit moderner Hypnotherapie gearbeitet, je nach individuellem Bedarf.

Den inneren Kritiker besänftigen

Hypnotische Trancen werden vermutlich schon seit Jahrtausenden dazu verwendet, um heilsame Botschaften in das Unbewusste zu integrieren, ohne dass das kritische Denken diese abfängt. Theoretisch muss man sich den Vorgang so vorstellen: In der Hypnose nimmt das Unbewusste die Worte des Hypnosetherapeuten weitgehend ungefiltert auf und wandelt sie in Vorstellungen, Emotionen und Einstellungen um. Was auf diese Weise ungefiltert in das Unbewusste gelangt, wird für wahr angenommen. Das Unbewusste setzt die empfangenen Suggestionen automatisch in Bilder und Emotionen um, ohne dass weitere bewusste Willensanstrengungen notwendig sind.
Dadurch ist es möglich, mit Hilfe von Hypnose die Selbstheilungskräfte des Körpersanzuregen, unbewusst ablaufende Denkmuster zu analysieren, zu korrigieren und neue Denkmuster anzulegen.

Zu beachten dabei ist, dass immer der Empfänger die Bedeutung der Suggestionen festlegt! Es ist beinahe gleichgültig, was der Therapeut meint, nur was der Klient versteht, entfaltet seine Wirkung. Daher ist immer ein umfangreiches Gespräch mit vielen Fragen, die auf das gewünschte Erleben abzielen, unumgänglich.

Eine der Fragen, die mir immer wieder von Klienten gestellt wird, ist: „Meinen Sie denn, dass ich hypnotisierbar bin? Ich glaube nicht, dass das bei mir geht!“
Die Antwort auf diese Frage lautet: „Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist jeder Mensch hypnotisierbar.“

Nur eines geht nicht: Man kann niemanden gegen seinen ausdrücklichen Willen hypnotisieren.

Bei Fragen rufen Sie mich bitte an unter 089 12789136.

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